Geschichte

Die ehemaligen Produktionshallen der Spinnereigruppe Schoeller wurden 1997 nach 100 Jahren Betrieb stillgelegt und teilweise nach Tschechien verlagert. Der Konzern pionierte seinerzeit verschiedene ‚Fluss Strassen’ Techniken (heutzutage würde man sagen ‚Fließband‘) und war einer der ganz Großen.

Das heutige Kesselhaus war das „Heizhaus“ von Schoeller. Schoeller verfügte damals über einen eigenen Gleisanschluss von den ÖBB, welche über ein großes Drehkreuz die Container mit den Kohleschippen und dem Schweröl anlieferte. Die daraus gewonnene Energie wurde über Umformer und Kollektoren im Werk verteilt.

Heute ist das einstige Industriegelände in verschiedene Nutzungsflächen wie Büros, Handelsflächen und Studios verwandelt und von urbanem Wohngebiet umgeben.